The making of…

 

 „Hiltown-Hell-Rolls“…

 

Da ich nun schon mehrfach auf meine „Hiltown-Hell-Rolls“, (ja, ich weiß, Rolls sind Brötchen…aber Röllchen hört sich blöde an…) angesprochen wurde, hier nun das Rezept, damit Ihr es nachmachen könnt. Es freut mich, wenn sie so gut ankommen. Viel Spaß beim nachmachen:

Ihr benötigt für etwa 20 „Rolls“:

 

- ca. 1kg Rinderhack (ich nehme gerne 80% Rind und 20% Bacon)

- ca. 5 EL Sriracha-Sauce scharf

- ca. 4 EL Rub nach Wahl (ich nehme gerne „Tennessee-Teardown“ von Ankerkraut, aber auch

Aci-Pul-Biber und Ras-El-Hanout sind tolle Varianten)

- ca. 5 EL gehackte Petersilie

 

Für die Chili-Cheese-Creme benötigt Ihr:

 

- ca. 2 EL Butter

- ca. 1 EL Mehl

- ca. 1/4 L Milch

- ca. 100 gr. geriebener Cheddar

- ca. 50 g Chili Rote fein gehackt

- ca. 100 g Chili Grüne fein gehackt

- etwas Salz

- etwas Pfeffer

- etwas Knoblauchpulver

- etwas Zwiebelpulver

- ca. 1 TL Paprikapulver süß

 

ooooooder…

 

- Chili-Cheese-Dip aus dem Supermarkt (geht bei kleinen Mengen auch mal…)

 

Und nun zum Chimichuri:

 

- ca. 3 Bund Petersilie glatt (alternativ TK-Petersilie ca. 3-4 Pckg., aber lieber frisch…)

- 1 rote Zwiebel

- 1 große Zehe Knoblauch

- ca. 8-10 Jalapenos

- 2 Limetten

- gutes Olivenöl

- etwas Salz

- etwas Pfeffer (ich nehme gerne Limettenpfeffer)

 - eine Packung  Stapelchips zum servieren (ich nutze die billigen von Ja! da „Pringles“ zum Beispiel nicht plan liegenbleiben)                             

 

und zwei Bier...

 

Von der Chili-Cheese-Creme und vom Chimichuri werdet Ihr Reste überbehalten, welche aber nicht lange „überleben“ werden, versprochen. Da der Aufwand der Zubereitung mit frischen Zutaten etwas höher ist, mache ich immer etwas mehr davon, man weiß ja nie…

 

 

Zubereitung:

 

Ihr vermengt gründlich alle Zutaten für die Rolls miteinander und lasst die Hackmischung dann etwas ziehen.

In der Zwischenzeit könnt Ihr die Chili-Cheese-Creme kochen und das erste Bier öffnen. Nehmt einen guten Schluck, schließt die Augen und fühlt dieses erfrischende „Feierabendgefühl“. Weiter geht`s:

Die Butter in einem Topf schmelzen und das Mehl mit Schneebesen einrühren und anschwitzen lassen, also eine klassische Mehlschwitze ansetzen.

Nun den Topf kurz vom Feuer nehmen und unter ständigem Rühren langsam die Milch zugießen (Klumpenbildung vermeiden).

ZuJetzt bringt Ihr die Mischung unter ständigem Rühren zum Kochen und rührt die Gewürze, Käse und Chilis unter.

Auf kleiner Flamme lasst Ihr die Sauce nun köcheln bis der Käse völlig geschmolzen und die Soße schön dick ist. Sollte Euch die Sauce zu dick sein, könnt Ihr sie mit etwas Milch verdünnen, auch Weißwein oder Rinderbrühe sind Alternativen, einfach mal testen.

 

Solltet Ihr nur kleine Mengen Rolls machen wollen, eignet sich natürlich mal ein fertiger Dip aus dem Supermarkt. Ich habe gute Erfahrung mit dem Chili-Käse-Dip von Chio gemacht. Das erste Bier sollte nun eine kritische Füllhöhe erreicht haben…

 

Und nun zum Topping, dem Chimichuri...

 

Da das Hacken von Petersilie und Co. immer etwas mit eingeferkelten Fingern zu tun hat, empfiehlt es sich spätestens jetzt Bier Nr.2 zu öffnen und bereit zu stellen.

Alle Zutaten, außer den Limetten, schön fein hacken und den Saft der Limetten hinzugeben.

 

Version 1, wenn es Original sein soll (ist dann eher wie ein Pesto)

 

Diese Zutaten nun in einem Mörser unter Zugabe von Olivenöl zu seiner gewünschten Konsistenz vermörsern und Salz und Pfeffer nach Geschmack hinzugeben.

 

Version 2, wer es stückiger mag (bevorzuge ich, da ich es optisch ansprechender finde. Aber jeder so wie er meint…)

 

Die Zutaten einfach miteinander vermengen und Olivenöl bis zur gewünschten Konsistenz hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig…

 

 

Die „Hochzeit“ der Komponenten:

 

Bier Nr.2 ist nun Vergangenheit und weitere erfrischende Getränke werden bereitgestellt, denn nun wird der Grill angeheizt!

Richtet eine Zwei-Zonen-Glut ein, also eine direkte und eine indirekte Zone. Am Besten ist hier natürlich ein Grill mit Deckel, aber ein einigermaßen versierter Grillmeister bekommt das auch auf einem Grill von der Tanke hin.

Die Rolls grillt Ihr direkt bei großer Hitze von allen Seiten an und legt sie dann zum durchziehen in die indirekte Zone, damit sie nicht austrocknen und vernünftig durchgaren.

Wenn sie fertig sind, legt Ihr die Rolls auf einen Chip, gebt etwas Chili-Cheese-Creme drauf und garniert mit einem Löffel Chimichuri.

 

 

That`s it... The „Hiltown-Hell-Rolls“ are born and ready to rock ya…

 

Mir schmecken die Rolls am Besten, wenn sie noch warm sind, aber auch wenn sie abgekühlt sind, sind sie ne Wucht. So richtig schön schlonzig-smakelig…

 

Ich wünsch Euch nen guten Hunger…